Eine Photovoltaikanlage, oft einfach Solaranlage oder PV-Anlage genannt, erzeugt Strom für Haushalt, Gewerbe oder Wärmepumpe. Ob sich das für Ihr Objekt lohnt, hängt nicht von einem Werbespruch ab, sondern von Dach, Verbrauch und Finanzierung.
Photovoltaikmodule, häufig auch Solarmodule genannt, wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom. Moderne Module liefern auf 25–30 m² oft schon rund 6–8 kWp, abhängig von Wirkungsgrad und Belegung.
Er macht aus Gleichstrom Wechselstrom für Hausnetz und Netzanschluss. Die Auslegung muss zu Modulleistung, Schatten und künftigen Verbrauchern passen.
Erzeugung, Eigenverbrauch und Einspeisung werden erfasst. Ein Monitoring zeigt, ob die Anlage arbeitet – und ob ein Speicher oder eine Wärmepumpe den Nutzen hebt.
Als grobe Planungshilfe gelten oft 900–1.100 kWh je kWp und Jahr, im Süden eher mehr, im Norden eher weniger, bei Ost-West-Dächern flacher, bei starker Verschattung deutlich darunter. Das ist ein Modellwert, kein Standortgutachten.
| Anlagengröße | Dachfläche grob | Jahresertrag ca. | Typisches Objekt |
|---|---|---|---|
| 6 kWp | 28–36 m² | 5.400–6.600 kWh | Kleines Haus, niedriger Verbrauch |
| 10 kWp | 45–60 m² | 9.000–11.000 kWh | Einfamilienhaus, oft mit Speicher |
| 15 kWp | 70–90 m² | 13.500–16.500 kWh | Hoher Verbrauch, WP oder E-Auto |
Annahme 900–1.100 kWh/kWp. Konkrete Werte hängen von Standort, Neigung, Ausrichtung und Verschattung ab. Für die 10-kWp-Variante gibt es eine eigene Seite mit Finanzierungsbeispiel.
Netzstrom kostet Privathaushalte häufig um die 30–40 ct/kWh. Die Einspeisevergütung für kleine Neuanlagen liegt deutlich darunter. Deshalb rechnet sich Photovoltaik vor allem dann, wenn möglichst viel Solarstrom selbst genutzt wird – tagsüber im Haushalt, im Speicher, an der Wallbox oder in der Wärmepumpe.
Kostenrahmen, Speicher und Förderung gehören zusammen, dürfen aber nicht auf einer URL vermischt werden. Nutzen Sie die Unterseiten, wenn Sie gezielt vergleichen möchten.
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Im Alltag meinen beide Begriffe meist dieselbe Dachanlage, die Sonnenlicht in Strom umwandelt. Technisch steht Photovoltaik für die Stromerzeugung, Solarthermie für Warmwasser. Auf dieser Seite geht es um PV-Anlagen für Eigenverbrauch, Speicherung und Netzeinspeisung.
Besonders für Eigentümer mit eigenem Dach, Tagesverbrauch und mittel- bis langfristigem Verbleib im Objekt. Entscheidend sind Fläche, Ausrichtung, Verschattung, Jahresstrombedarf und ob ein Speicher oder eine Wärmepumpe geplant ist.
Das ist möglich, wenn Objekt, Systemplanung und Finanzierungsprüfung zusammenpassen. Es handelt sich um eine finanzierte Investition mit späteren Raten – nicht um ein kostenloses System. Details stehen unter Photovoltaik finanzieren.
Nein. Ohne Speicher bleibt der Eigenverbrauch oft um die 25–35 Prozent. Mit Speicher steigt er typischerweise deutlich. Ob sich das rechnet, hängt vom Verbrauchsprofil ab. Vertiefung: Solaranlage mit Speicher.
Für viele Einfamilienhäuser liegt ein praxisnaher Korridor bei 8–12 kWp. Eine häufig gesuchte Größe erklären wir auf PV-Anlage 10 kWp. Die grobe Einordnung geht auch über den Solarrechner.
Ihre Angaben werden intern von der I.P.S. Service GmbH geprüft. Ein Vertrag entsteht nicht durch das Formular. Erst nach Rückmeldung kann eine Beratung oder ein Angebot vorbereitet werden.
Kostenlose Vorprüfung: Dach, Verbrauch und mögliche Monatsrate einordnen – ohne Vertrag durch das Formular.